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Sturz in der Werkskantine ist kein Arbeitsunfall

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Ein Sturz nach dem Ausrutschen auf Salatsauce in der Werkskantine ist kein Arbeitsunfall hat das Sozialgericht Heilbronn am 26.03.2012 entschieden.

Ein Mitarbeiter war an der Salatbar der Werkskantine mit dem Tablett in der Hand auf Salatsoße ausgerutscht und hatte sich beim Sturz den linken Arm gebrochen und begehrte die Anerkennung des Unfalls als Arbeistunfall gegenüber der zuständigen Berufsgenossenschaft.

Das SG Heilbronn hat die Klage abgewiesen.

Ein Arbeitsunfall ist ein Unfall, den eine versicherte Person während der versicherten Tätigkeit erleidet. Hier hat der Kläger im Augenblick des Sturzes jedoch keine Tätigkeit verrichtet, welche seiner unfallversicherten Tätigkeit, also der Berufstätigkeit laut Arbeitsvertrag zuzurechnen ist.

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) handele es sich bei der Nahrungsaufnahme nämlich grundsätzlich um eine sogenannte eigenwirtschaftliche (also private, nicht unfallversicherte) Tätigkeit.

Essen und Trinken muss jeder, unabhängig von der beruflichen Tätigkeit. Ausnahmen gelten dort, wo das z.B. Trinken zwingend aufgrund der Tätigkeit zwingend erforderlich ist, beispielsweise bei staubigen Abrissarbeiten, oder ein beruflicher Anlass besteht, z.B. bei einem Geschäftsessen.

Die Werkskantine wird zwar vom Arbeitgeber subventioniert, jedoch ist niemand verpflichtet, gerade dort zu essen. Der Kläger hätte ebenso in einem außerhalb des Betriebes gelegenen Restaurant stürzen können.

 

Urteil des Sozialgericht Heilbronn vom 26.03.2012 - Aktenzeichen: S 5 U 1444/11

 

Unser Tipp:

  • Kommen besondere Umstände hinzu, welche sich aus der Tätigkeit des betroffenen ergeben, kann auch die Nahrungsaufnahme versichert sein.
  • Der Weg bis zur Kantine, zum Restaurant oder zum Supermarkt ist häufig auch versichert!
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